Rutschhemmende Gitterroste

Rutschhemmende Gitterroste empfehlen sich vor allem, wenn beispielsweise durch den Einfluss von Ölen und Fetten sowie Schmutz- oder Eisbildung Gefahrensituationen entstehen.

In vielen Bereichen ist ihr Einsatz vorgeschrieben. Neuhaus erhöht die Rutschfestigkeit durch rein konstruktive Maßnahmen. Nämlich durch unterschiedliche Ausnehmungen in den Trag- und/oder Füllstäben. Damit erfüllt Neuhaus die "Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft" DIN 51 130. Das Verfahren nach dieser Norm dient als Eignungsprüfung zur Ermittlung und Bewertung der rutschhemmenden Eigenschaft von Bodenbelägen, deren Einsatz in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit erhöhter Rutschgefahr vorgesehen ist: Räume und Bereiche, in denen produkions- oder arbeitsbedingt gleitfördernde Stoffe, z.B. Fett, Öl, Wasser, Lebensmittel, Speisereste, Staub, Mehl oder Pflanzenabfälle, regelmäßig auf den Fußboden gelangen.

 

Gitterroste, Tragstab und Füllstab glatt.


Rutschhemmende Gitterroste, Füllstab profiliert.


Rutschhemmende Gitterroste, Trag- und Füllstab profiliert.

Laufstege mit Neigungen zwischen 6° und 24°. (Auszug aus DIN 31 001)

Es wird empfohlen, geneigte Laufstege an Förderanlagen oder ähnlichen Betriebsanlagen mit einem Neigungswinkel bis 6° mit Standardrosten auszurüsten. Geneigte Laufstege von 6° bis 10° sollten mit rutschhemmenden Rosten ausgerüstet sein. Bei einem Neigungswinkel von 10° bis 24° ist die Neigung durch Stufen zu überbrücken. Der Abstand der Trittleisten bzw. die Maße der Stufen sind dem Schrittmaß anzupassen.

 

 

Durchführung einer Rutschmessung (Auszug aus der DIN 51 130)

Die Temperatur im Prüfraum sowie die Temperatur von Schuhwerk, Gleitmittel und Prüfbelag muss 23 (+ 5)°C betragen. Vor Beginn der Prüfungen werden 100 (+ 1) ml des Gleitmittels mit einem Pinsel gleichmäßig auf der Oberfläche des Prüfbelags verteilt. Die Laufsohle des Schuhwerks wird ebenso mit dem Gleitmittel benetzt. Die Prüfperson geht in aufrechter Haltung mit Blickrichtung talwärts in Schritten einer halben Schuhlänge vorwärts und rückwärts auf dem Prüfbelag. Die Neigung des Prüfbelags wird vom waagerechten Zustand ausgehend mit einer Geschwindigkeit von 1°/s erhöht. Der Neigungswinkel, bei dem die Prüfperson die Grenze des sicheren Gehens erreicht (Akzeptanzwinkel), wird durch mehrmaliges Auf- und Abfahren um den kritischen Bereich festgestellt. Der Akzeptanzwinkel des Prüfbelags wird, jeweils vom waagerechten Zustand ausgehend, dreimal ermittelt. Jeweils vor der 2. und 3. Messung wird das Gleitmittel auf der Oberfläche verteilt. Die Begehungen werden von zwei Prüfpersonen durchgeführt.

 

Bewertungskriterien für Rutschhemmung

Mittlerer Gesamtakzeptanzwinkel Bewertungsgruppe der Rutschhemmung
mehr als 10° bis 19° R 10
mehr als 19° bis 27° R 11
mehr als 27° bis 35° R 12
mehr als 35° R 13
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